Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Badminton: VfL Stade schlägt Hundsmühler TV mit 5:3 und verliert 0:8 gegen VfL Lüneburg

Am vergangenen Sonntag traf das Badmintonteam vom VfL Stade in Papenburg im Kampf um den Klassenerhalt auf den Hundsmühler TV. Nach vier Niederlagen in Folge sollte nun unbedingt ein Befreiungsschlag gelandet werden. Im 2.Herrendoppel sorgten Jens Detlefsen / Frank Heydasch mit 21:18 / 21:19 zu Beginn für die wichtige 1:0 Führung. Im Anschluss schafften Conny Tiedemann / Svenja von der Reith mit 21:12 / 21:13 ihren ersten Saisonsieg. Sven Koslowski und Andreas Schulz konnten im 1.Herrendoppel zwar den 1.Satz gewinnen, mussten mit 21:16 / 14:21 / 14:21 aber den 2:1 Anschluss hinnehmen. Das Gemischte Doppel bestritten diesmal Conny Tiedemann / Andreas Heydasch, die allerdings mit 18:21 / 18:21 ziemlich unglücklich unterlegen waren. Die Führung für den VfL holte Svenja von der Reith mit einem überzeugenden 21:12 / 21:14 im Dameneinzel zurück und Sven Koslowski konnte sie mit einem spannenden 25:23 / 21:19 im 1.Herreneinzel sogar auf 4:2 ausbauen. Im Anschluss ging das ebenso hochklassige 2.Herreneinzel von Jens Detlefsen aber mit 21:23 / 21:5 / 18:21 wieder an Hundsmühlen, so dass das 3.Herreneinzel die Entscheidung bringen musste. Hier gab Andreas Heydasch den ersten Satz mit 14:21ab und musste dann im .Satz sogar die ersten beiden Matchbälle abwehren. Er kämpfte sich aber ins Spiel zurück und sorgte mit 25:23 im 2.Satz und 21:11 im 3.Satz für den wichtigen 5:3 Endstand und rettete den zweiten Saisonsieg für den VfL Stade. Der VfL Stade hat damit die Abstiegsränge wieder verlassen und befindet sich auf Platz 6 der Tabelle. "Bis Weihanchten wollen wir gegen die vor uns platzierten Mannschaften noch den ein oder anderen Punkt sammeln", so Kapitän Sven Koslowski. Im Januar könnte es dann am letzten Spieltag zum großen Finale gegen Hundsmühlen und Papenburg kommen. Das zweite Spiel des Tages gegen den Tabellenführer VfL Lüneburg verlief erwartungsgemaäß einseitig. Der ehemalige Zweitligist zeigte sich deutlich überlegen und lies mit 8:0 keinen Zweifel daran, dass der Meister in diesem Jahr nur VfL Lüneburg heißen kann.


Andreas Heydasch